Verbleibanalyse der Forstwirtauszubildenden 2009

wie bereits in den Vorjahren wurde am FAZ Mattenhof unter den berufsschulpflichtigen Forstwirtauszubildenden aus Baden-Württemberg eine Umfrage hinsichtlich ihrer beruflichen Perspektiven nach der Ausbildung durchgeführt.

 

Es haben 136 von insgesamt 137  berufsschulpflichtigen Auszubildenden an der Umfrage teilgenommen. Die Umfrage fand unmittelbar vor Beginn der praktischen Prüfungen statt.

 

Die Datenerhebung erfolgte wie in den Vorjahren.

Auszubildende mit noch unklaren Zukunftsperspektiven wurden gebeten, sich auf den Weg festzulegen, der ihnen am wahrscheinlichsten erscheint.

Mittels einer zusätzlichen Antwortoption wurde - wie erstmals 2008 -  erfasst, wie viele Auszubildende in den Bereich Garten- und Landschaftsbau, bzw. zu kommunalen Bauhöfen wechseln oder als Maschinenführer weiterarbeiten.   

Die Umfrage weist noch immer auf gute  Beschäftigungschancen für frisch ausgebildete Forstwirte hin.  

 

Knapp zwei Drittel des Prüfungsjahrgangs 2009  beginnen auf einer Arbeitsstelle, die in direktem Bezug zur Forstwirtausbildung steht. 

 

 

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Einige interessante Details der Umfrage

Der Anteil der  befristeten Arbeitsverträge liegt, wie bereits im Vorjahr, bei ungefähr 50%. Insbesondere die Gemeinden und Städte bieten ihren Auszubildenden nach bestandender Abschlussprüfung  einen Zeitvertrag  für den Einstieg ins Erwerbsleben an. 



Die Zukunftsperspektive  „Wenn ich keine Forstwirtstelle finde, bin ich arbeitslos“ gaben 12% der Auszubildenen an.  Dieser Wert liegt  deutlich über dem des Vorjahres. Mit nur 3,5% stellte der Wert 2008 aber auch  das absolute Minimum seit Beginn dieser Umfragen (1995) dar. 

 

Der Anteil derer, die eine weiterführende Schule besuchen werden oder eine andere Ausbildung beginnen wollen, liegt mit 16% im üblichen Rahmen.  Unter den Gründen, die für diese Entscheidung genannt werden, steht der Wunsch nach Weiterbildung eindeutig im Vordergrund. 

 

2009 beginnen 23 Ausbildungsabgänger bei Forstunternehmen bzw. im Großprivatwald als Forstwirte zu arbeiten.  Anteilmäßig ist dies ein Fünftel.  Sowohl absolut als auch anteilmäßig ist seit 2007 hier ein Rückgang feststellbar. 

 

In den Garten- und Landschaftsbau werden nach bestandener Prüfung 10 Auszubildende (~7%)  wechseln.

 

Der Anteil dererjenigen, die eine Arbeit beginnen, die nichts mit ihrer Forstwirtausbildung zu tun hat (rund 7%),  bewegt sich im üblichen rahmen.